Mittwoch, 23. November 2016

The Gemfields - Edelsteinsuche in Queensland

Schon in Neuseeland waren wir von der Vorstellung fasziniert unsere eigene Jade zu finden. Hier in Australien gibt es Bereiche in den man Opale, Saphire, Rubine ect... finden kann. Wir nehmen uns 2 Wochen Zeit um richtig in die Edelsteinsuche einzutauchen.
 Ein Stein mit rohem Opal

Direkt am Abend des ersten Tages unserer Ankunft in Sapphire lernten wir Russel und Karen kennen. Ein sehr liebenswürdiges Ehepaar, die 20 Jahre Erfahrung im Edelsteingeschäft haben. Hier der größte Fund von Ihnen. Ein ungeschliffener Saphir, 205 Karat (1 Karat=0,2Gramm) schwer.


Die einfachste, zuverlässigste aber auch anstrengendste Methode ist das "fossicken". Dabei wird nach einem historischen, vulkanischem Flussbett gesucht und der Abraum gewaschen und gesiebt.
Die Suche nach einem guten "wash" ist das wichtigste beim fossicken und hier kommt die Erfahrung von Russel ins Spiel. Er war niemals müde uns zu erklären auf was man achten muss und welche Mineralien sich in dem Abraum befinden müssen.


Wir haben glücklicherweise eine gute Jahreszeit zum graben erwischt. Winter ist die beste Zeit doch es ist einiges los auf den Edelsteinfeldern. Im Sommer kann es in zentral Queensland bis zu 50 Grad heiß werden. Wir hatten "angenehme" 35 Grad und waren komplett alleine am Fossicken.




 Russel und Karen kurz bevor sie einen kristallklaren "cutter" im "wash" finden. "cutter" nennt man einen klaren, rohen Saphier, der gut zum schleifen geeignet ist.


Die Edelsteinfelder sind ein Bereich indem viele Gesetzeslose und Schatzsucher leben. Man kann für wenig Geld einen Claim besitzen und man darf auf diesem Claim bauen was man will. Für Strom und Wasser muss man selbst sorgen. So sieht man lustig zusammengebastelte Häuser und alte Sachen aus vergangenen Jahren, die einfach liegengelassen wurden.


Vroni am "jackhammern"

In Queensland gibt es allerlei Getier. Ich hatte des öfteren beim graben eine Schlange im Weg.
Russel hatte bereits 6 Schlangenbisse und 5 davon auf den Gemfields. Der Taipan, bekannt als die giftigste Schlange der Welt, ist hier heimisch. Beim Abendessen schreckt uns ein "huntsman" auf, der auf Vronis Stuhl klettert. Hier eine Gottesanbeterin:

Russel und Defany, auf deren "claim" wir fossicken durften.

Im Schimmbad lernten wir außerdem Christl kennen, eine nette Schweitzerin die vor über 50 Jahren nach Australien ausgewandert ist. Wir verbrachten den Tag damit Steine zu schleifen und zu basteln.



Saphiere und Zirkone, die wir zum schleifen nach Thailand gesendet haben.

Dienstag, 15. November 2016

Zurück ins abenteuerliche Australien :D (von Darwin nach Queensland)

Es hat lange gedauert bis sich eine passende Gelegenheit ergab, einen neuen Blogeintrag zu schreiben. Australien ist ziemlich unfortschrittlich in Sachen öffentliches Internet oder Internet im Café.
Als wir erneut bei den Edith Falls, 50 Kilometer nördlich von Katherine, badeten lernten wir einen Ranger kennen, der uns am Abend zeigte wo wir Krokodile finden können. Er zeigte uns außerdem wo bei der Aga Kröte die Giftdrüsen liegen und erzählte uns einiges über Australiens Wildnis. Hier ein Foto von einem sehr jungen "freshwater crocodile".


Aufgrund der unerträglichen Hitze entschieden wir schnellstmöglich nach Queensland und somit Südlich zu fahren.

Eine Landebahn vom zweiten Weltkrieg auf der man heute wunderbar campen kann :)



Spinnen an einer Raststätte















Montag, 17. Oktober 2016

Lombok - Indonesien

Ausblick von der Kuta Cabana Lodge im Süden Lomboks.


Die Bucht von Kuta Lombok

Der schöne und wilde "marwun beach".



Da wir im Oktober auf Lombok sind, ist bereits Regenzeit. Jeden Tag am Nachmittag kam ein Gewitter von den Bergen des Rijani. Die Einwohner feierten den Regen indem sie auf die Straße gehen und sich teilweise mit Shampoo im regen duschen.


Sonnenuntergang in der Bucht vor Kuta.
 Cocktailbar in Kuta

Ein Besuch in dem Dorf "Sade". Hier hat man einen Einblick wie die Einwohner von Lombok früher lebten. Sie leben hauptsächlich von Baumwollerzeugnissen. Die Häuser werden aus Bambus, Lehm und Büffelkacke gebaut und stehen über mehrere Generationen.
 Diese Fau ist 103 Jahre alt




Die riesen Wellen am Marwi Beach waren zu groß für uns.


Am "Selong Belanak" konnten wir dann auch ein bisschen surfen.




Dschungeltour mit einem Einheimischen am Fuß des Rijani.



Ananas







Wir konnten den "black monkey" sehen ein schwarzer Haubenlangur. Die Affen werden wesentlich größer als die gewöhnlichen Affen in Indonesien. Menschen mögen sie nicht besonders gerne im Gegenteil, ein Affe hat ständig versucht in den Bäumen über uns zu klettern und sein übel stinkenden Urin auf uns abzulassen.