Montag, 21. März 2016

Koh Rong

Wir sind von Phnom Penh nach Sihanoukville gefahren und haben am Victory Beach übernachtet. Leider hat es uns dort überhaupt nicht gefallen, deshalb sind wir schon am nächsten Tag mit dem Boot nach Koh Rong Island übergesetzt. Die Insel ist vor 20 Jahren von ein paar Fischern besiedelt worden und hat 4 Dörfer die hauptsächlich vom Fischfang und von Cashewbäumen leben. Es gibt dort keine Straßen und es lebt sich sehr entspannt. Viele Backpacker kommen hierher um Partys zu feiern und zum entspannen.




















Samstag, 12. März 2016

Dunkler Ort

In Kambodscha wurde von 1974-1979 durch das kommunistische "red Khmer" Regime ein systematischer Völkermord begangen.
2 von 6 Millionen Einwohnern wurden im ganzen Land in Vernichtungslager gebracht und exekutiert. 
Ich habe schon schlimme Konzentrationslager besucht doch so bewusst ist uns die menschliche Grausamkeit noch nie geworden.

Die Opfer waren die Einwohner Phnom Penh's, gebildete Leute die sich Gegen das System aussprachen. Lager wie diese gab es im ganzen Land.

Hier wurde nicht geschossen, das wäre zu Laut und es waren nicht genügend Schusswaffen vorhanden. Es wurde mit Werkzeugen, Hacken, Eisenteilen oder einfach nur Bambusstöcken geschlachtet.
Viele der Menschen waren nach den Attacken der Henker noch nicht vollständig tot, deshalb wurde ein chemisches Gift über die Massen Gräber gesprüht.
Ein großer Dieselgenerator und die laute Revolutionsmusik, die dazu diente die Schreie zu übertönen, waren die letzten Geräusche von 20 000 Toten im Vernichtungslager Choeung Ek.


Allein unter diesem See liegen schätzungsweise 5000 Leichen.

Einmal im Jahr, nach der Regenzeit sammeln die Mitarbeiter des Gedenkortes alte Kleiderfetzen, Knochen und Zähne ein.
Da das Vernichtungslager relativ klein ist, liegen die Massen Gräber dicht aneinander. Auch wir sahen Knochen aus dem Erdboden ragen.


Diesen Baum fanden die Befreier übersäht mit kleinen Knochensplittern und Gehirnfetzen an der Rinde. Der Gestank auf dem gesamten Areal war nicht auszuhalten berichten Augenzeugen.
Erst später, beim Fund eines Massengrabes mit Babyleichen direkt dahinter wurde klar, dass gegen diesen Baum Kleinkinder und Säuglinge  geschlagen wurden.





Der für Kambodscha ausergewöhnlich gute deutsche Audioguide hatte zudem viele gute Interviews von Überlebenden und einen Musiktitel am Schluss: http://m.youtube.com/watch?v=SVgcu9wYG4k

Donnerstag, 10. März 2016

Phnom Penh

Nach einer langen Fahrt durch das arme Kambodscha kommen wir erschöpft in der Hauptstadt Phnom Penh an.
Diese erinnert geruchsmäßig an Bangkok, es ist dreckig und die Einwohner sehr arm.
Unser Hotel








          Gasflaschentransport in Kambodscha:

Feinstes Essen an der Straße:





Dienstag, 8. März 2016

Angkor Wat, Ankor Thom, Te Keo und Te Prohm

Wir sind schon um 5 Uhr mit dem TukTuk Richtung Tempelgebiet gefahren, weil wir den Sonnenaufgang beim mächtigen Angkor Wat anschauen wollten. Dieser war trotz einiger Gleichgesinnten beeindruckend.












Angkor Thom






Te Keo

Te Prohm


Diese Spinne war so groß wie meine Handfläche.
Nachtrag: Es ist eine nephila pilipes, die größte Radnetzspinne der Welt.



Füße nach einer Tempelbesichtigung