2 von 6 Millionen Einwohnern wurden im ganzen Land in Vernichtungslager gebracht und exekutiert.
Ich habe schon schlimme Konzentrationslager besucht doch so bewusst ist uns die menschliche Grausamkeit noch nie geworden.
Die Opfer waren die Einwohner Phnom Penh's, gebildete Leute die sich Gegen das System aussprachen. Lager wie diese gab es im ganzen Land.
Die Opfer waren die Einwohner Phnom Penh's, gebildete Leute die sich Gegen das System aussprachen. Lager wie diese gab es im ganzen Land.
Hier wurde nicht geschossen, das wäre zu Laut und es waren nicht genügend Schusswaffen vorhanden. Es wurde mit Werkzeugen, Hacken, Eisenteilen oder einfach nur Bambusstöcken geschlachtet.
Viele der Menschen waren nach den Attacken der Henker noch nicht vollständig tot, deshalb wurde ein chemisches Gift über die Massen Gräber gesprüht.
Viele der Menschen waren nach den Attacken der Henker noch nicht vollständig tot, deshalb wurde ein chemisches Gift über die Massen Gräber gesprüht.
Ein großer Dieselgenerator und die laute Revolutionsmusik, die dazu diente die Schreie zu übertönen, waren die letzten Geräusche von 20 000 Toten im Vernichtungslager Choeung Ek.
Einmal im Jahr, nach der Regenzeit sammeln die Mitarbeiter des Gedenkortes alte Kleiderfetzen, Knochen und Zähne ein.
Da das Vernichtungslager relativ klein ist, liegen die Massen Gräber dicht aneinander. Auch wir sahen Knochen aus dem Erdboden ragen.
Diesen Baum fanden die Befreier übersäht mit kleinen Knochensplittern und Gehirnfetzen an der Rinde. Der Gestank auf dem gesamten Areal war nicht auszuhalten berichten Augenzeugen.
Erst später, beim Fund eines Massengrabes mit Babyleichen direkt dahinter wurde klar, dass gegen diesen Baum Kleinkinder und Säuglinge geschlagen wurden.
Der für Kambodscha ausergewöhnlich gute deutsche Audioguide hatte zudem viele gute Interviews von Überlebenden und einen Musiktitel am Schluss: http://m.youtube.com/watch?v=SVgcu9wYG4k
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